Fastenessen 2019

Stamm Christopherus gestaltete den Gottesdienst am Misereor-Sonntag

Am 5. Fastensonntag, auch Misereor-Sonntag genannt, stand heuer unter dem Motto „Mach was draus: Sei Zukunft!“. Im Pfarrzentrum „St. Severin“ gestalteten die St. Georgspfadfinder vom „Stamm Christopherus“ den von Pfarrer Wernher Bien zelebrierten Gottesdienst mit. Die Pfadfinder-Freunde kochten und es gab nach der liturgischen Stunde ein Fastenessen.

Vom Foyer her kommend zog Pfarrer Wernher Bien mit den Ministranten und zwei Pfadfindern mit Fahne in den vollbesetzten Pfarrsaal ein. Das Eröffnungslied „Friedensnetz“ begleiteten die Pfadfinderinnen Sara Fesl und Ricarda Elsholz auf ihren Gitarren. Nach der Begrüßung sagte der Zelebrant unter anderem, dass es bei der Misereor-Aktion um jugendliche in El Salvador gehe, damit diese eine Zukunft haben.

Die Jungpfadfinder vom „Stamm Christopherus“ hatten sich in Gruppenstunden intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt. Nach Verkündigung de Johannes-Evangeliums, in dem die Rede von Jesus und der Ehebrecherin war, führte der Geistliche kurz in den Leitwort „Mach was draus: Sei Zukunft!“, ein. Danach zeigten die Pfadinder in einem Sketch wie es in El Salvador unterJugendlichen zugeht.

Eine Straßengang wurde verkörpert bei der Melissa sagte: Du kannst nichts, du hast kein Geld, deine Familie hat kein Geld, du bist zu dumm für die Schule und kannst sie dir eh nicht leisten und schubste dabei Benjamin. Der gab ihr die Antwort: „Willst du Macht und leicht verdientes Geld? Willst du, dass die anderen Angst vor dir haben? Komm mit, wir sind die gefürchtetste Gang der Stadt.“ Das Mädchen Pia wollte eigentlich kriminell sein, aber was bliebe ihr denn übrig und hatte eine Pistole und sah keinen besseren Weg. Eine Vertreterin der Caritas betonte, dass die Organisation eine Chance gebe in die Schule zu gehen, eine ein gute Zukunft und eine gute Gemeinschaft habe. Am Schluss des Sketches meinte Pia: „Ich zerstör mit meine Zukunft nicht, ich werde nicht kriminell!“ sie warf die Pistole in den Mülleimer.

Pfarrer Bien sagte, wie wichtig es sei, solche Initiativen und Projekte zu haben, damit junge Leute nicht abgleiten, sondern ihnen eine Chance gebe.

Nach dem Glaubensbekenntnis der großen Christengemeinde sprachen mehrere Pfadinder die Fürbitten in dem Gott gebeten wurde, den Verantwortlichen bei Misereor in El Salvador beizustehen, damit sie vielen jungen Menschen helfen können, und auch die jungen Leute richtige Entscheidungen treffen. Ein wichtigster Aspekt war auch weniger Müll zu produzieren. Zum gesungenen Vaterunser reichten sich alle bei den Händen.

Zum Schluss des Jugendgottesdienstes bedankte sich Pfarrer Wernher Bien bei den Pfadindern für die Gestaltung der Feier und dazu applaudierten die zahlreichen Gläubigen. Zum Abschluss des Gottesdienstes sang die Gemeinde „Die Sache Jesu braucht Begeisterte“.

 

Im Vorfeld wurde schon das Foyer mit Tischen und Stühlen ausgestattet und nach der Heiligen Messe stellten die Pfadis auch im Pfarrsaal Tische auf.

Die Veranstaltung in Mitterfelden mit dem Fastenessen hat schon eine lange Tradition und ist sehr beliebt. Die Pfadfinderfreunde hatten auch heuer wieder einen schmackhaften Erbseneintopf sowie eine Nudelsuppe mit Gemüseeinlage gekocht. Gegen eine Geldspende wurde das Essen ausgegeben. Zahlreiche Gottesdienstbesucher blieben nach der Heiligen Messe und machten von dem Angebot Gebrauch. Im Vordergrund steht der Gedanke, durch ein bewusst einfaches Essen einen Beitrag für Menschen abzuzweigen, denen es weniger gut geht.

 

  • Ausgabe Fastenessen gegen eine Spende
  • Jungpfadfinder beim Sketch
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  • Pfadfinder sprechen die Frbitten
  • Pfadis sangen und gaben die instrumentale Begleitung
  • Sara Fesl links und Ricarda Elsholz untersttzten  den Gesang mit ihrem Gitarrenspiel

Bericht: Andreas Pils
Bilder: Andreas Pils
07.04.2019